Beispielhafte Bewertung der Souveränität

1. Organisation und Fähigkeiten bewerten

Anhand Kategorie A (Organisation & Fähigkeiten) wird die Organisation bewertet (beispielsweise mit einem Score von 0 bis 4: 0 – nicht vorhanden, 1 – unzureichend/ad hoc, 2 – teilweise umgesetzt, 3 – weitgehend umgesetzt, 4 – vollständig erfüllt).

2. Digitalportfolio erfassen und Risiken bewerten

Das IT-Portfolio der Behörde wird aufgenommen. Anwendungen werden nach Risikoprofil klassifiziert – z. B. hoch, mittel und niedrig.

3. Kritische Anwendungen auswählen

Im nächsten Schritt werden die Anwendungen mit höchstem Risiko ausgewählt, um sie anhand der Kriterien B–D zu prüfen.

4. Bewertung des Digitalportfolios

Jedes Kriterium wird bewertet, (beispielsweise mit einem Score von 0 bis 4: 0 – nicht vorhanden, 1 – unzureichend/ad hoc, 2 – teilweise umgesetzt, 3 – weitgehend umgesetzt, 4 – vollständig erfüllt). Die Bewertung soll auf Basis von definierten Prüffragen und Nachweisen erfolgen.

5. Gesamtbild erfassen und Handlungsfelder ableiten

Aus den Ergebnissen entsteht ein Souveränitätsprofil mit einer Gewichtung der verschiedenen Kategorien (beispielsweise A – Organisation & Fähigkeiten: 15 %, B – Digitale Anwendungen & Dienste: 35 %, C – Daten: 25 %, D – Betrieb & Infrastruktur: 25 %): Wo ist die Behörde souverän aufgestellt? Wo bestehen kritische Abhängigkeiten oder Lücken? Welche Maßnahmen haben höchste Priorität (z. B. Exit-Strategien, Vertragsnachverhandlungen, Kompetenzaufbau)?

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